Ein Gedanke zu “#214 Date

  1. Kunstwissenschaftliche Analyse:
    Panel 1:
    Wir sehen zwei Damen die zusammenstehen und sich unterhalten. Der Hintergrund hat ein leichtes Rosa, eine Farbe die hier für eine Angenehme Nähe steht. Die beiden sind einander vertraut. Die linke Nudel (sieht aus wie eine Helga) fragt die Linke (Inge, würde ich schätzen) wie ihr Date mit „Diesem Schweizer“ war. Das klare herausheben der Nationalität soll den Date-Partner klar von anderen Männern abgrenzen und einen unterschied verdeutlichen.
    Panel 2:
    Hier ist nur Inge zu sehen, dies zeigt uns wie persönlich ihr die Erfahrung ist, die Sie bei ihrem Date gemacht hat. Obwohl sich Helga und Inge sehr nahe stehen fällt es ihr schwär darüber zu reden. Scheinbar ist etwas vorgefallen, dass sie am liebsten verdrängen würde. Es wird klar, der rosane Hintergrund wird hier als Symbol einer heilen Welt benutzt. Er soll beim Leser den Anschein erwecken das die Welt in Ordnung ist, dass sich also alle so verhalten, wie es von ihnen erwartet wird.
    Panel 3:
    Der Hintergrund hat nun ein blasses Rot, welchen von einer roten Bettdecke unterstrichen wird. Rot würde man in diesem Kontext als Farbe der Liebe benutzen um Leidenschaft und Wollust auszudrücken, doch hier steht sie für Wut! Diese empfindet sie weil sie bei der Ausführung des Geschlechtsaktes nicht wusste was sie tun sollte. Hier ist klar erkennbar wieso der Künstler eine Schweitzer und keinen Österreicher genommen hat. Er spielt hier auf ein altes Schweizer Sprichwort hin, welches wir wohl alle noch aus dem Kindergarten kennen sollten. „Nur wer meisterhaft den Meister bläst kann ein meisterhafter Meister werden.“ Dieses Sprichwort stammt aus dem 19. Jahrhundert, damals hatte der Meister eines Handwerksbetriebes in der Schweiz nur selten eine Frau, da er sich zur Gänze seinem Handwerk verschrieb. Zur Sexuellen Befriedigung hatte er daher nur seine Gesellen. Da diese ausschließlich männlich waren und Poposex, in ganz Europa, mit dem Tode bestraft wurde, wurde ausschließlich geblasen.
    Das viele Werkzeug, welches auf dem Bild die Position des männlichen Gliedes einnimmt verdeutlicht, dass Inge kein Meister im Geschlechtsakt mit männlichen Nudel ist. Statt wie ein erfahrener Meister gleich das richtige Werkzeug zunehmen und zu blasen, ist sie überfordert.
    Panel 4:
    Vom Aufbau sind wir jetzt wieder in Panel eins, nur das Inge etwas verunsichert dreinschaut. Sie meint: „Es war anders“, womit sie die Helgas anfängliche Frage beantwortet. Doch was meint sie mit „anders“, anders als was? Wir können davon ausgehen das der Tom Schweizer, wie er mit vollen Namen heißt, anatomisch nicht anders ist als eine andere Nudel des Männlichen Geschlechtes. Mit „anders“ meint sie also „anders als der Geschlechtsverkehr mit einer Weiblichen Nudel“. Sie ist also lesbisch, traut sich aber nicht ihrer besten freunden Helga, ihre Liebe zu gestehen. Sie hat Angst das Helga sie nicht versteht und sich von ihr abwendet, doch sie sollte keine Angst haben!
    Sie kennen sich doch schon so lange! Und der Comicgraf hat bestimmt die Selben Gefühle! Tom, wir finden es alle voll okay wenn du und der Comicgraf Poposex haben. Wir werden immer zu euch stehen! ICH HAB EUCH LIEB!!!

    ps. Denk aber bitte daran das der Comicgraf nur Schwul ist, weil Merkel ihn dafür bezahlt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.